Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und blicken gespannt auf die Feiertage. In den letzten Monaten sammelten wir vielfältige neue Erfahrungen bei unseren Chorproben, im völlig veränderten Miteinander und im beruflichen wie persönlichen Umfeld. Dabei haben wir gegenseitige Unterstützungen neu wahrgenommen sowie unser Bedürfnis nach menschlicher Nähe vor allem beim Singen. Sicher werden wir nicht so schnell vergessen, wie wenig selbstverständlich und wie wertvoll das für uns ist. Das zurückliegende Corona-Jahr bot uns aufgrund seiner Einschränkungen zudem viele Gelegenheiten, Überflüssiges über Board zu werfen und Neues einfach mal auszuprobieren.
Auch den Wert mittels technischer Vernetzung in Kontakt zu treten und zu bleiben, haben wir zunehmend schätzen gelernt. So hatten wir unsere erste Zoom-Weihnachtsfeier, können jetzt an den Weihnachtstagen mit Familie und Freunden gemeinsam online zu feiern, vertraut und doch ganz anders. Gottesdienste, Weihnachtskonzerte beispielsweise aus der Elbphilharmonie und vieles mehr holen wir einfach zu uns nach Hause und bereichern so unser Weihnachtsfest.
Bleibt auf Abstand und gesund, damit wir alle gut ins neue Jahr starten! Sind die Lichter angezündet von uns für Euch.
Foto: Franziska Poetsch


Projekt Musikalische Weihnachtsgrüße
Unser zweites Lied für die
Nachdem Bernadeta selbst jahrelang nach dem bzw. der richtigen Gesangslehrer*in gesucht hatte, um die Performance als professionelle klassische Sängerin aufrechtzuerhalten, wurde ihr klar, was oft fehlt. Ganz entscheidend ist ihrer Meinung nach die totale innere Freiheit, um die eigene Stimme und den eigenen Ansatz zu finden, der für jeden einzelnen funktioniert. „Es ist wichtig, unsere innere Stimme zu erwecken und am Ende der Sitzungen ausreichend unabhängig zu sein“, so Bernadeta. Persönlich erlebten wir die Sopranistin bei unserem
Gute Laune pur, unter diesem Motto stand unsere heutige Probe. Einen beschwingten Start ermöglichten gleich die Stücke L.O.V.E und Tuxedo Junction. Und voller Rhythmus war auch das südafrikanische Lied Si ya hamba, welches wir dann noch in der englischen und indonesischen Version sangen. Somit verabschiedeten wir uns am Ende völlig entspannt und ausgelassen in den wohlverdienten Feierabend.
An drei Stücken haben wir heute gearbeitet. Nach dem Einsingen ging es los mit dem Gospel-Klassiker Hallelujah (Jakob Melkstam, Arr: Evelina Gard), welchen wir im September 2018 ins Repertoire aufnahmen. Dann frischten wir das georgische Volkslied Mze šina auf, wir singen es seit Januar 2020. Zum Schluss folgte unser neuestes Stück Hey Jude (The Beatles), aus dem letzten Monat.
Auch bei uns in und um Hannover steigt die sogenannte 7-Tage-Inzidenz Tag für Tag an, derzeit liegen die Werte bei über 60 Neuinfektionen pro Tag.
Das wünschen wir uns seit Wochen: Gemeinsames Musizieren, sprich Singen, über räumliche Distanzen hinweg und das ohne Zeitverzögerung. Wir haben mittlerweile vieles digital ausprobiert und sind immer wieder an die Grenze der zeitlichen Verzögerungen gestoßen. Unser Fazit: Gemeinsames digitales Singen funktioniert leider nicht!
Durch die großen Abstände in der Kirche bleibt das gemeinsame Singen derzeit eine echte Herausforderung. Immerhin kann ein Teil von uns wieder wöchentlich zusammenkommen, sofern nicht Erkältungsviren die Runde machen, Corona-Verdacht zur Quarantäne zwingt und die üblichen Unwägbarkeiten des Alltags den einen oder die andere in Beschlag nehmen. Jeden zweiten Donnerstag proben wir in größerer Gruppe online, und ab nächster Probe wollen wir versuchen, diejenigen, die nicht vor Ort sein können, per Videokonferenz an der Kirchenprobe teilnehmen zu lassen. Wir sind gespannt, ob und wie das klappen wird.