Unser zweites Lied für die musikalischen Weihnachtsgrüße war schon eine echte Herausforderung für uns. Mittels eingespielter Stimmen, die wir per Kopfhörer im Playback hörten, nahm jede/r von uns das Stück „Sind die Lichter angezündet“ per Handy als Audio-Datei auf und schickte es über wetransfer an unsere musikalische Chorleitung Agnes Hapsari. Dabei galt es, neben der Technik etliche Hürden im Blick zu behalten: Hintergrundgeräusche und überhaupt die Raumakustik während der Aufnahme, vor allem auch die Atmung, Geschwindigkeit und Lautstärke mussten passen … Mittels Studio One wurden dann in stundenlanger Fleißarbeit 14 Einsendungen von Agnes bearbeitet und übereinander gelegt, und das Ergebnis hat uns alle sehr gefreut. Unter Playlist Vokal- und Instrumentalmusik könnt Ihr unser Erstlingswerk und The Rose anhören sowie viele andere Stücke. Die musikalischen Weihnachtsgrüße findet Ihr hier.
Jetzt ist daraus dank tatkräftiger Unterstützung noch dieses Video entstanden: Sind die Lichter angezündet – CoronaProjektTonArt.
Foto: Screenshot/TonArt Agnes Hapsari


Nachdem Bernadeta selbst jahrelang nach dem bzw. der richtigen Gesangslehrer*in gesucht hatte, um die Performance als professionelle klassische Sängerin aufrechtzuerhalten, wurde ihr klar, was oft fehlt. Ganz entscheidend ist ihrer Meinung nach die totale innere Freiheit, um die eigene Stimme und den eigenen Ansatz zu finden, der für jeden einzelnen funktioniert. „Es ist wichtig, unsere innere Stimme zu erwecken und am Ende der Sitzungen ausreichend unabhängig zu sein“, so Bernadeta. Persönlich erlebten wir die Sopranistin bei unserem
Gute Laune pur, unter diesem Motto stand unsere heutige Probe. Einen beschwingten Start ermöglichten gleich die Stücke L.O.V.E und Tuxedo Junction. Und voller Rhythmus war auch das südafrikanische Lied Si ya hamba, welches wir dann noch in der englischen und indonesischen Version sangen. Somit verabschiedeten wir uns am Ende völlig entspannt und ausgelassen in den wohlverdienten Feierabend.
An drei Stücken haben wir heute gearbeitet. Nach dem Einsingen ging es los mit dem Gospel-Klassiker Hallelujah (Jakob Melkstam, Arr: Evelina Gard), welchen wir im September 2018 ins Repertoire aufnahmen. Dann frischten wir das georgische Volkslied Mze šina auf, wir singen es seit Januar 2020. Zum Schluss folgte unser neuestes Stück Hey Jude (The Beatles), aus dem letzten Monat.
Auch bei uns in und um Hannover steigt die sogenannte 7-Tage-Inzidenz Tag für Tag an, derzeit liegen die Werte bei über 60 Neuinfektionen pro Tag.
Das wünschen wir uns seit Wochen: Gemeinsames Musizieren, sprich Singen, über räumliche Distanzen hinweg und das ohne Zeitverzögerung. Wir haben mittlerweile vieles digital ausprobiert und sind immer wieder an die Grenze der zeitlichen Verzögerungen gestoßen. Unser Fazit: Gemeinsames digitales Singen funktioniert leider nicht!
Durch die großen Abstände in der Kirche bleibt das gemeinsame Singen derzeit eine echte Herausforderung. Immerhin kann ein Teil von uns wieder wöchentlich zusammenkommen, sofern nicht Erkältungsviren die Runde machen, Corona-Verdacht zur Quarantäne zwingt und die üblichen Unwägbarkeiten des Alltags den einen oder die andere in Beschlag nehmen. Jeden zweiten Donnerstag proben wir in größerer Gruppe online, und ab nächster Probe wollen wir versuchen, diejenigen, die nicht vor Ort sein können, per Videokonferenz an der Kirchenprobe teilnehmen zu lassen. Wir sind gespannt, ob und wie das klappen wird.
Am 2o. August war es endlich soweit. In kleiner Gruppe fand die erste Probe seit März in der St. Godehard-Kirche statt. Dank zugeordneter Plätze, großem Sicherheitsabstand, sorgfältiger Desinfektion und Pausen zum Querlüften haben wir uns beim Singen endlich wieder gegenseitig gehört und gesehen. Allerdings konnten und wollten viele von uns noch nicht teilnehmen: Urlaub, Fortbildungen, Quarantäne, Prüfungssemester, berufliche Termine. Und auch das erhöhte Risiko in geschlossenen Räumen zu singen, war und ist natürlich noch immer ein sehr wichtiges Kriterium.
Bis einschließlich 13. August machen wir jetzt erst einmal Pause.